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Apfelland-Triathlon...ein spontanes Rennen

Veröffentlicht am 24.07.2019

Das Training für die Saison läuft super, im letzten Trainingszyklus mit ganz viel Spaß knapp 23.000 hm am Renner, MTB und mit den Laufschuhen gesammelt, aber ein bisschen langweilig ist dem Kopf schon, der braucht mal einen Bewerb, vor allem wo Venetien durch den Rennabbruch ja sozusagen eine unvollendete Symphonie war. 

Also ganz spontan an den Start beim Apfelland-Triathlon, war das doch letztes Jahr sooo ein netter Bewerb!! Mich 2 Tage vorher für eine Mitteldistanz zu entscheiden und am Tag des Rennens nachzumelden war eine Premiere, da bin ich doch eigentlich ein Planer und nicht sehr spontan, was meinen Rennkalender betrifft, vor allem, wenn es um mehr als einen kleinen Laufbewerb in der Umgebung geht...

 

4:30 auf und alleine (der Schatz hatte so spontan schon andere Pläne) mal kurz nach Stubenberg fahren, 3 Freunde waren auch dort, also kannte ich zumindest jemanden, generell war ich aber auf mich allein gestellt, gutes Training! :-)

Wetter war perfekt, ca 150 Teilnehmer für die MD am Start, die Lust, was zu tun war groß, allerdings nicht aufs Ballern im Wasser, die Laune war mehr auf Genuss und Spaß haben ausgerichtet. So war es auch ein ziemlich lahmes Schwimmen für mich, das fiel mir auch selber auf, aber ich hatte wirklich schlicht und einfach keine Lust, mehr Gas zu geben - der Körper war nach dem harten Trainingszyklus noch im Ruhemodus und brauchte seine Zeit zum aufwachen, die gab ich ihm auch und genoss den Schwimmpart einfach und sparte so gleich ein paar Kräfte für den Rest des Rennens auf ;-)

Auch beim Wechseln war ich noch etwas verschlafen und vergaß fast mein Essen, das wäre Katastrophe gewesen, denn ich war ziemlich leer und musste am Rad einmal ein ordentliches zweites Frühstück verdrücken, bevor die Beine dann aufwachten und der ganze Körper in den Wettkampfmodus ging. Dann flutschte es wunderbar dahin, die Watt machten mich zusätzlich zur wunderschönen (neuen!) Radstrecke ziemlich happy und ich genoss die Fahrt sehr und hatte richtig Spaß. Die große Herausforderung war, dass ich die Strecke nicht kannte, sowas mache ich nie und schon gar nicht, wenn viele Höhenmeter und damit Abfahrten drinnen sind, noch dazu wenn die Strecke obendrauf nicht für den Verkehr gesperrt ist, diese Kombi macht mich echt unentspannt. 

Daher ging ich die Abfahrten natürlich etwas ruhiger an - was gut war, denn plötzlich hatte ich einen Bauern samt Scheibtruhe vor meiner Nase!! - und versuchte mir, meine Kräfte für angebliche 87km mit 800 (oder war die Angabe 890?) hm einzuteilen, es waren dann allerdings 77 km mit knapp 1000 hm!! Eh noch viel mehr mein Ding, allerdings war ich etwas überrascht, als die Fahrt sozusagen recht plötzlich zuende war und ich ja noch mit weiteren 10km gerechnet hatte...

 

Auch gut, so blieb fürs Laufen noch mehr Kraft und das war dann auch wirklich einfach nur genial. Ich ging als 4. Frau auf die Strecke, die 5x um den See führt, und räumte von hinten ein bisschen auf :-) Gleich in der ersten Runde durfte ich Nummer 3 überholen, zu Beginn der vierten Runde war dann Nummer 2 dran, und der Sprecher rechnete bereits aus, dass Nummer 1 (die nach dem Rad 7 min Vorsprung hatte!) und ich gleichzeitig ins Ziel kommen müssten, wenn wir beide unser Tempo so weiter liefen. Leider hörte das die Führende auch, und aktivierte nochmal ihre Kräfte, und so konnte ich die verbleibenden 100 Sekunden Rückstand "nur noch" auf 70 Sekunden auf den letzten Kilometern runter laufen, was für ein spannendes Rennen!! 

Ich hatte super Spaß, freute mich riesig über meine Laufzeit, die genau 5 min schneller war als letztes Jahr (auf 20km) und auch über Platz 2 gesamt und den Sieg in der AK. Leider hatte ich wie immer die falschen Meisterschaften ausgesucht, nämlich die steirischen ;-) aber das ist eben kein Kriterium für die Wahl meiner Rennen.

 

Zur Belohnung gab es am Sonntag eine herrliche Genuss-Radausfahrt mit meinem Schatz bei Traumwetter!

 

Interessant wird jetzt die Kombi bzw Doppelbelastung mit meinem nächsten Rennen diesen Samstag, dem Hochkönigmann, 49 km mit 3250 hm, auch hier wurden die Strecken aufgrund von zuviel Schnee auf den Bergen geändert, Hiiiiilfeeeeee... vor diesem Bewerb mache ich mir ganz ehrlich ein wenig ins Hemd, kann das gar nicht abschätzen, die Länge in Kombi mit dem Höhenmetern, wieder auf einer Strecke, die ich null kenne, habe seeeehr seeehr großen Respekt und werde es dementsprechend angehen. :-)

 

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