Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Alles Gute – auch für Gertis Raben

Rabe Kraxi beim FressenRabe Kraxi beim Fressen

Nachhaltigkeit im Umgang mit Lebensmitteln hört für den BioBauernladen auch beim Umgang mit Resten nicht auf: Wo immer es möglich ist, verwerten wir sie. Die wohl ausgefallensten „Konsumenten“ dabei sind die weithin bekannten Raben Kraxi, Arthur und Konsorten in Viechtwang.


Kraxis Begrüßungsruf

Druckversion als PDF

 

(c) Foto linke Spalte: Josef Niggl

Dr. Gerti Drack mit Rabe KraxiDr. Gerti Drack mit Rabe KraxiDie promovierte Biologin Gertrude Drack, im Almtal besser bekannt als „Raben-Gerti“, hat ganz besondere Freunde: Raben, allen voran wohl Kraxi, der hier auch schon Nachkommenschaft großgezogen hat. In einer großen Voliere haben die hochintelligenten Vögel ihr Zuhause, das sie aber für Ausflüge auch verlassen können.

Auf www.rabekraxi.at finden sich faszinierende Fotos und kleine Filmsequenzen über die Raben. Man erfährt außerdem, dass Gerti Drack über eine Begegnung mit Konrad Lorenz zur Beschäftigung mit dem außergewöhnlichen Verhalten der klugen Vögel gekommen ist, und schließlich verführt eine seitenlange Liste mit Links dazu, sich selbst auf eine virtuelle Entdeckungsreise quer durch die Thematik der einst verfemten „Totenvögel“ zu machen. 

Persönliche Kontakte waren es, die dazu führten, dass Gertis Raben seit geraumer Zeit „Biofutter“ aus dem BioBauernladen bekommen. Denn was tun mit Anschnitten von Wurst und Fleisch oder mit Ware, die zum Beispiel nach Feiertagen oder übers Wochenende schon abge-laufen wäre? Es widerstrebt uns wegzuwerfen, was unsere Lieferanten mit größter Sorgfalt herstellen – nur weil es nicht gleich verkauft werden kann. So kamen wir auf die Idee, solche Reste Gerti Drack als Futter für ihre Raben weiterzugeben. Was für den menschlichen Verzehr noch gut geeignet ist, z. B. Brot, Gemüse und Milchprodukte, bekommt übrigens der Kirchdorfer Sozialmarkt.

Kraxi fliegt ausKraxi fliegt aus

(c) Fotos rechte Spalte: Gunnar Lübke